© Wolfram Schmidt, Regensburg

Regensburg: Kunstforum Ostdeutsche Galerie bekommt Förderung vom Bund

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg bekommt eine Förderung vom Bund. Es ist eines von drei Kultureinrichtungen in Deutschland, die vom Staatsministerium für Kultur und Medien gefördert werden. 

Kulturstaatsministerin Monika Grütters fördert in diesem Jahr erneut modellhafte Projekte der Kultureinrichtungen im Bereich der kulturellen Vermittlung, Integration und Diversitätsentwicklung. Ziel des Bundes ist es, möglichst vielen Menschen die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen – unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion und sozialer Lage.

Das Förderprogramm unterstützt Kultureinrichtungen dabei, in der Vermittlung kultureller Teilhabe neue Wege zu gehen. Als Orte der Begegnung sind diese Kultureinrichtungen dafür prädestiniert, viele Menschen zu erreichen, die bisher kaum oder gar keine kulturellen Angebote nutzen.

 

Förderung Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg (KOG):

„Der andere Blick“

Dieses partizipative Schulprojekt hat das Ziel, die Sichtweise von Kindern und ihren Familien mit Migrationshintergrund auf das Kunstmuseum zu verstehen und in die künftige Arbeit dauerhaft zu integrieren. Die Ergebnisse des Projekts fließen unter anderem in die Gestaltung eines Audioguides ein. Die Fördersumme beträgt bis zu 99.000 Euro.

 

Weitere Förderprojekte:

 

  • Arbeit und Leben DGB/VHS NRW e.V., „Raus mit der Sprache“
    Das Vorhaben zielt auf eine systematische Tandembildung im Rahmen der Integrationskurse. Damit ermöglicht es eine dauerhafte interkulturelle Öffnung von Kultureinrichtungen und fördert den interkulturellen Dialog. Hier kooperieren der Deutsche Museumsbund, die LAG Arbeit und Leben NRW e.V. sowie der Deutsche Volkshochschulverband.
    Fördersumme: bis zu 256.000 Euro
  • Düsseldorfer Schauspielhaus „Festival -Theater der Welt“
    Erstmals soll bei diesem Festival zusätzlich ein eigenständiges Vermittlungsprogramm aufgelegt werden, das neue Publikumsschichten erschließen will und eine praxisorientierte Qualifizierung sowie den Kompetenzaufbau für bislang unterrepräsentierte Zielgruppen anstrebt.Fördersumme: bis zu 200.000 Euro.

 

Pressemitteilung Staatsministerium für Kultur und Medien