© Karoline Englmeier

Regensburg: Knapp 25.000 Euro für Straßenbahn

Die Raiffeisenbank Regensburg-Wenzenbach hat dem Straßenbahnverein den Spendenscheck in Höhe von 24.745 Euro überreicht. Das Geld stammt aus dem ‚Viele-Schaffen-Mehr-Vereinsprojekt‘. Mehr als 100 Spender sammelten zusammen mit der Raiffeisenbank für den letzten Straßenbahnzug Regensburgs.

24.745 Euro für die Straßenbahn – das ist die bei weitem größte Spende für den Regensburger Straßenbahnzug. In der Spendenzumme enthalten sind knapp 9.000 Euro reine Spende von der Raiffeisenbank.

Mit dieser Spendensumme sind die von der Stadt Regensburg geforderten 100.000 Euro zur Restaurierung des Zuges verfügbar.

Günther Dürrmeier, zweiter Interims-Vorsitzender der IG ergänzt: „Die Straßenbahn in Regensburg wurde zu Gründerzeiten der Raiffeisengenossenschaften geplant und gebaut, insofern verbindet uns die Vergangenheit und die Gegenwart, das Raiffeisenwesen wie auch unsere Straßenbahn erfreuen sich auch in der Gegenwart aller größter Beliebtheit. Nicht nur die Stimmung für unseren historischen Zug, auch die große Zustimmung für eine neue Stadtbahn in der Stadt Regensburg bezeugen das eindrucksvoll.“

 

„Die Geschichte der Genossenschaftsbanken begann im 19. Jahrhundert, eine Zeit, geprägt von Hungersnöten und Missernten. Besonders betroffen von den sozialen Nöten waren Bauern, Handwerker und kleine Unternehmen. Um die Existenz des Mittelstandes zu sichern, entwickelten Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhlem Raiffeisen fast zeitgleich die genossenschaftliche Idee der „Hilfe zur Selbsthilfe“ und legten damit das Fundament für die Gründung genossenschaftlicher Banken. Die Gemeinschaft ermöglichte den Einzelnen, sich selbst zu helfen, getreu dem Motto „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“erläutert Florian Mann, der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank Regensburg-Wenzenbach die Grundidee hinter der Crowdfunding-Initiative der Bank.

„Das genossenschaftlichen Prinzip mit unserer digitalisierten Welt zu verknüpfen, hat uns vor gut zwei Jahren dazu bewegt, die Crowdfunding-Plattform anzubieten. Wir sind stolz darauf, Vereine und gemeinnützige Institutionen aus der Region auf solch moderne Weise unterstützen zu können.“

 

„Alle Vereinsmitglieder waren von der Geschwindigkeit überrascht und gerührt wie im Rahmen dieser Aktion, sozusagen als fulminanter Endspurt die von der Stadt Regensburg einst geforderten 100.000 Euro für die Restaurierung des Zuges zusammenkamen. Die Regensburger Straßenbahnfreunde und natürlich alle Vereinsmitglieder sind dem Großspender Raiffeisenbank Regensburg-Wenzenbach hier besonders dankbar. Tatsächlich handelte es sich am Ende um die bei weitem größte Spende für unseren Regensburger Straßenbahnzug. In den 24.745 Euro sind knapp 9.000 Euro reine Spende der Raiffeisenbank direkt enthalten.“

Der Projektleiterin Karoline Englmeier für das äußerst professionelle Abwickeln des Projektes dankend erläuterten die Vereinsmitglieder wie es nun genau weiter gehen soll. Zunächst würde in einem gemeinsamen Projekt mit der Ostbayerisch-Technischen Hochschule in Regensburg im Rahmen von Bachelorarbeiten der Elektrotechnik eine elektrotechnische Dokumentation mit der Prüfung auf Funktionabilität erstellt und danach die optische Instandsetzung in Gang gesetzt.

 

Weitere Infos unter http://www.strassenbahnregensburg.de

 

 

PM Jan Mascheck, IG historische Straßenbahn Regensburg e.V. / MB