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Regensburg: Kellerbrand beschäftigte Berufsfeuerwehr

Die Regensburger Berufsfeuerwehr hatte in der Nacht von Montag auf Dienstag (22.-23.05) mit einem Kellerbrand in der Donaustauferstraße zu tun. Gegen 2:30 Uhr war das Feuer ausgebrochen, jedoch konnten es die Einsatzkräfte schnell unter Kontrolle bringen. Ein Hausbewohner musste aufgrund des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

 

Der Einsatzbericht der Berufsfeuerwehr:

Am frühen Morgen gegen 02:25 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle Regensburg der Notruf eines Bewohners eines Wohnhauses in der Donaustauferstraße. Er meldete, das eine Rauchentwicklung aus dem Keller wahrnehmbar sei. Daraufhin alarmierte die ILS Regensburg umgehend den Löschzug der Berufsfeuerwehr Regensburg sowie den Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Weichs in den Regensburger Norden.

Die Berufsfeuerwehr, als ersteintreffende Einheit, wurde durch die Mieter vor Ort empfangen und in die Lage eingewiesen. Es war ein Brandgeruch bereits auf dem Gehweg und eine starke Rauchentwicklung aus dem Kellergeschoss wahrnehmbar.

Durch die Mieter wurde sofort bestätigt, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden.Daraufhin ging der erste Angriffstrupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit dem ersten C-Rohr zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Nach knappen 20 Minuten konnte die Berufsfeuerwehr Feuer unter Kontrolle und anschließend Feuer aus melden.

Der offene Treppenraum des Gebäudes wurde durch einen weiteren Angriffstrupp kontrolliert sowie die beiden Wohnungen begangen. Währenddessen wurden die Kellerräume sowie der Treppenraum mit einem Hochdrucklüfter entraucht.

Im Rahmen der Brandbekämpfungsmaßnahmen sicherte die ebenfalls hinzualarmierte Freiwillige Feuerwehr Löschzug Weichs die Löschwasserversorgung und stellte den Sicherheitstrupp für die Kollegen der Berufsfeuerwehr.

Nebens der Berufsfeuerwehr war die Polizeiinspektion Nord mit einem Streifenwagen sowie der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und dem Einsatzleiter Rettungsdienst vor.

Der Rettungsdienst brachte den Bewohner des Erdgeschosses mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur Abklärung in die nahegelegene Klinik. Die Bewohnerin des Obergeschosses, konnte nachdem die Wohnung durch die Berufsfeuerwehr freigemessen wurde, an der Einsatzstelle verbleiben. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

Pressemitteilung/MF