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Regensburg: Kandidatenaufstellung bei der ÖDP für die Landtags- und die Bezirkstagswahl

Auf einer Kreisversammlung stellte der Kreisverband der ÖDP Regensburg Stadt Kandidatin und Kandidaten für die Landtags- und die Bezirkstagswahl im Stimmkreis 305 auf, zu dem neben der Stadt Regensburg auch die Gemeinden Pentling, Lappersdorf und Wenzenbach gehören.

 

Die Aufstellungsversammlung wurde von Beate Strohmeier geleitet und wählte den Fraktionschef der ÖDP im Regensburger Stadtrat, Benedikt Suttner, zum Direktkandidaten für den Landtag. Als Listenkandidat für den Landtag wurde Hannes Eberhardt bestimmt, der Fraktionsassistent der ÖDP-Fraktion im Stadtrat. Zum Direktkandidaten für den Oberpfälzer Bezirkstag wurde Joachim Graf, Stadtrat und Bezirksrat, gewählt. Als ÖDP-Listenkandidatin für den Bezirkstag tritt die Studentin Nadine Schuller an. Sie ist stellvertretende Kreisvorsitzende der ÖDP und arbeitet im Bezirksverband der ÖDP-Jugendorganisation JÖ mit. Der ÖDP-Kreisvorsitzende Cornelius Herb freute sich, dass die Kreisversammlung damit ein „schlagkräftiges Team“ für die Landtags- und Bezirkstagswahlen im Herbst aufgestellt habe.

 

Inhaltlich sieht sich die ÖDP als die einzige wachstumskritische Partei. Benedikt Suttner stellt dazu fest: „Wir sind überzeugt, dass das Streben nach ständigem Wachstum ein Irrweg ist, der uns noch teuer zu stehen kommt. Außerdem müssen wir zu einer dezentralen Energieversorgung ohne Kohle- und Atomtechnik sowie zu einer ökologisch vertretbaren Art von Mobilität finden.“

 

Listenkandidat Hannes Eberhardt rührt die Werbetrommel für das laufende Volksbegehren „Damit Bayern Heimat bleibt“ und fordert eine Hinwendung zur Gemeinwohlökonomie, die das Wohl aller – ohne Profitgier einiger – zum Ziel hat. Bezirkstagskandidatin Nadine Schuller fordert ein Erziehungs- und Pflegegehalt sowie einen verbesserten Tierschutz und Stärkung einer verantwortungsvollen Landwirtschaft. Für den Bezirksrat Joachim Graf steht die Umwandlung der Donau-Moldau-Region zu einem von der EU geförderten Zusammenschluss im Fokus, an dem die angrenzenden Gebiete in Bayern, Österreich und Tschechien beteiligt sind. Außerdem kritisiert er die gängige Praxis von Parteispenden: „Wir brauchen mehr demokratische Transparenz, um den Schaden zu stoppen, den Firmenspenden für Politiker und Parteien in unserem Land anrichten.“

Foto und Text: PM ödp / NS