Regensburg: Hundertjährige Kastanie darf bleiben

Dank der guten Zusammenarbeit zwischen dem Sozialpädagogischen Zentrums St. Leonhard und dem Umweltamt der Stadt Regensburg konnte eine hundertjährige Kastanie trotz der Baumaßnahme zweiter Einfamilienhäuser für heilpädagogische Wohngruppen stehen bleiben. Der Tatbestand, dass Baurecht vor Baumrecht geht, bedeutet für so manchen Baumbestand das Ende.

Der Vorstand und die Geschäftsleitung des Kinderheims ließen sich jedoch von den Argumenten des Umweltamtes überzeugen und planten kurzer Hand das Bauvorhaben um. Nun entstehen zwei Einfamilienhäuser für Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis 17 Jahren mit Blick auf zwei ökologisch wertvolle Baumveteranen. Neben der noch intakten Kastanie wurde der Baumtorso einer schon schwächelnden Riesenesche erhalten. Dort sollen künftig Fledermaus und Insektenarten, die vom Aussterben bedroht sind, eine Heimat finden.

Bürgermeister Jürgen Huber und der Leiter des Umweltamtes, Rudolf Gruber, freuten sich über die gute und konstruktive Zusammenarbeit: Als Dank überreichte Bürgermeister Huber ein Kinderbuch an den Geschäftsführer des Sozialpädagogischen Zentrums St. Leonhard, Josef Parstorfer, der den Termin auch dazu nutzte, um für das Neubauprojekt, dessen Baubeginn für Anfang 2017 geplant ist, zu werben: Spenden sind noch willkommen!

Foto: Symbolbild

Pressemitteilung Stadt Regensburg/MF