Regensburg: Hafen schlägt weniger um

Der Güterverkehr auf Bayerns Autobahnen nimmt stetig zu – auf der Donau dagegen nimmt er drastisch ab. Der Güterumschlag in den Donauhäfen fiel von Januar bis September um 14,7 Prozent, wie das Landesamt für Statistik am Dienstag in Fürth mitteilte. In Regensburg – dem mit Abstand größten bayerischen Hafen – brach er von 1,22 auf 0,96 Millionen Tonnen ein. In Passau betrug das Minus im Vergleich zum Vorjahr sogar 27 Prozent.

Transportiert wurden vor allem land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse, Erze, Steine, Chemieerzeugnisse sowie Abfälle. In den Mainhäfen stieg der Umschlag um zwei Prozent auf 3,17 Millionen Tonnen. Vor allem Würzburg und Schweinfurt legten zu. Der Zuwachs konnte den Rückgang auf der Donau aber nicht ausgleichen: Insgesamt schrumpfte der Güterumschlag in den Häfen des Freistaats um 5,5 Prozent auf 5,34 Millionen Tonnen.

pm/LS