Regensburg: Festnahme nach Raubüberfall auf Tankstelle

Die Polizei in Regensburg kann einen Ermittlungserfolg vorweisen: Ein Raubüberfall auf eine Tankstelle in der Osterhofener Straße konnte aufgeklärt werden, ein Tatverdächtiger sitzt in Haft. Die Kriminalpolizei hat ihn nach intensiver Ermittlungsarbeit festnehmen können. Die Polizei betont aber, dass der Vorfall wohl nicht in Verbindung mit einem der anderen Raubdelikte in der Domstadt steht. Dort wurden kurz vor und nach dem Jahreswechsel mehrere Personen überfallen.

Aus dem Polizeibericht:

Wie berichtet, ereignete sich am Sonntag, 01.01.2017, gegen 22:00 Uhr ein bewaffneter Raubüberfall auf eine Tankstelle in der Osterhofener Straße. Zwei maskierte Täter betraten die Tankstelle und forderten von der anwesenden Kassenkraft unter Vorhalt einer Schusswaffe und eines Elektroschockers die Herausgabe von Bargeld. Die Beiden flüchteten anschließend mit einem hohen dreistelligen Geldbetrag. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen fehlte von den Tätern zunächst jede Spur.


Video: Wir haben am 02.01 über den Fall berichtet

Noch am Tatort übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg die weiteren Ermittlungen. Das Kommissariat 2 der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernahm im weiteren Verlauf die kriminalpolizeiliche Ermittlungsarbeit. Die Kriminalbeamten sicherten Spuren, befragten Zeugen und setzten so ein Puzzleteil zum anderen. Durch die akribische  Arbeit ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen einen 30-jährigen Regensburger.

In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Regensburg wurden gegen diesen Mann ein Haftbefehl und Durchsuchungsbeschlüsse beantragt, die durch das Amtsgericht Regensburg erlassen wurden. Am Dienstag, 17.01.2017 klickten schließlich die Handschellen. Kriminalbeamte nahmen den Mann an seiner Wohnadresse fest. In der Wohnung fanden die Beamten diverse Beweismittel zu dem Raubüberfall. Der 30-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Die Ermittlungen zu dem zweiten Täter dauern derzeit noch an.

Nach derzeitigen Erkenntnissen steht der hier genannte Raubüberfall in keiner Verbindung zu den anderen Raubdelikten der letzten Wochen.

PM/MF