Regensburg feiert Welterbetag

Der Welterbetag 2014 am Sonntag, 1. Juni steht unter dem Motto „Über den Fluss – Entdeckungen rund um die Steinerne Brücke“ und bietet wieder ein buntes Programm für die ganze Familie.

Der englischer Physiker und Mathematiker Isaac Newton hat einmal gesagt: Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.  Nachdem in den letzten Jahren häufig die Mauern – sei es jene der Kirchen, des Reichstages oder der Gesandtenherbergen – im Mittelpunkt der Welterbetage gestanden haben, wird sich alles diesmal um eine herausragendes Baudenkmal drehen: Die Steinerne Brücke.

Einen guten Einstieg in das Thema „Steinerne Brücke“ bieten am Welterbetag natürlich die Führungen. Die Gästeführer von kulttouren vermitteln den Besuchern beispielsweise die spannenden Zusammenhänge von „Donau, Döner, Don Juan“, die Führer des Spitalarchivs bringen den Regensburgern Inselwelten näher und stellen in einem Vortrag die Sagen rund um die Steinerne Brücke vor. Wie im letzten Jahr erlaubt das Spital wieder einen exklusiven Blick hinter die Kulissen.

Die „Steinerne“ wird zum Welterbetag gut besucht sein. Um auf die Bedeutung ökologischen Handels hinzuweisen, wird ein Teil des Behelfsstegs sogar grünen und blühen. Hintergrundinformationen, Tipps und Tricks zum nachhaltigen, urbanen Gärtnern gibt der Verein transition town am Marc-Aurel-Ufer. An gleicher Stelle und im Untergeschoss des Besucherzentrums Welterbe zeigt das Projekt „Lebendige Geschichte in Regensburg“ vier historische Tableaus: Der Zuschauer beobachtet die geschichtlichen Szenen nicht nur, sondern er bekommt auch Erklärungen und kann Fragen stellen.

Besonders spannend ist in diesem Jahr auch die Beteiligung des Schifffahrtsmuseums. Neben einer interessanten Vorführung zum gefährlichen Donaustrudel kann am Welterbetag auch ein einzigartiges Schauspiel miterlebt werden: Der Schiffsdurchzug unter dem ersten Bogen der Steinernen Brücke.

MaG / 01.06.2014