Regensburg: „Enkeltrick“ gescheitert

Am Dienstagnachmittag erhielt eine Regensburger Seniorin einen Anruf einer angeblichen Verwandten. Durch das umsichtige Verhalten der älteren Dame konnte ein Vermögensschaden verhindert werden.

Am 05.03.2019, gegen 14.30 Uhr, erhielt eine 75-jährige Regensburgerin einen Anruf. Eine weibliche Stimme meldete sich und gab an, dass es sich um die Ehefrau einer der Seniorin nahestehenden Person handeln würde. Die vermeintliche Bekannte würde sich in einer anderen bayerischen Stadt befinden und bräuchte für einen Immobilienkauf dringend Bargeld. Im Verlauf des Gesprächs steigerte sich die Forderung auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.

Die Geschädigte wurde misstrauisch, reagierte richtig und wollte sich informieren und durch einen späteren Rückruf absichern. Die unbekannte Täterin brach daraufhin das Gespräch ab. Zu einem Schaden kam es so zum Glück nicht.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und rät Senioren, sich am Telefon nicht unter Druck setzen zu lassen. Besonders wenn es um Geldforderungen oder Fragen nach Vermögenswerten geht ist Vorsicht geboten! Betroffene sollen sich bitte umgehend an die nächste Polizeidienststelle oder den Polizeinotruf wenden.

Unser Beitrag zur Betrugsmasche „Enkeltrick“:

 

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberpfalz