Regensburg: Eingang in Asylunterkunft verweigert – Auf Landsmann eingestochen

Am Montagnachmittag, 02.10.2017, stach ein 19 jähriger Iraker im Eingangsbereich der Asylbewerberunterkunft in der Bajuwarenstraße mit einem Messer  auf einen 23 jährigen Iraker ein. Gegen den Angreifer ist Haftbefehl wegen eines versuchten Tötungsdeliktes erlassen worden.

Gegen 14:45 Uhr erschien der polizeilich bereits in Erscheinung getretene Asylbewerber an der Einrichtung in der Bajuwarenstraßestraße. Da er selbst nicht in dieser Unterkunft wohnt und keinen wichtigen Grund für seinen Einlass nennen konnte, wurde ihm der Zutritt verweigert. Daraufhin stach er mit einem Messer auf einen zufällig im Zugangsbereich befindlichen 23 Jährigen aus dem Irak ein.

Dabei verletzte er diesen im Bereich des Hinterkopfs. Das Opfer trug dabei keine lebensgefährlichen Verletzungen davon und wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen.

Der Aggressor wurde durch den Sicherheitsdienst der Einrichtung überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Nach seiner Festnahme wurde der Mann am 03.10.2017 dem Haftrichter vorgeführt, welcher Haftbefehl wegen eines versuchtes Tötungsdelikt erlassen hat. Der junge Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Kriminalpolizei Regensburg hat am Tag der Tat die Ermittlungen übernommen um die Hintergründe des Geschehens aufzuklären.

PM/MF