Regensburg: Eigene Grün-Phase für Radfahrer

Die Stadt Regensburg teilt mit, dass an bestimmten Verkehrsknotenpunkten eigene Grün-Phasen für Radfahrer eingeführt werden. Im vergangenen Jahr ist das bereits an einzelnen Stellen durchgeführt worden.

Die Pressemitteilung der Stadt

Ziel der Verwaltung und der Kommunalpolitik ist es, stark befahrene Kreuzungen für den Radverkehr sicherer zu machen. Daher überprüft die Stadt regelmäßig kritische Stellen im Stadtgebiet, um Schutzmaßnahmen zu ergreifen oder gegebenenfalls Abbiegeströme signaltechnisch von parallel fahrenden Radlerinnen und Radlern zu trennen.

Schon im vergangenen Jahr wurden beispielsweise das Signalprogramm an der Kreuzung Friedenstraße/Galgenbergstraße geändert und die Radwegefurten rot eingefärbt.

In Kürze wird ebenfalls die Ampelanlage am Knotenpunkt Augustenstraße/Kumpfmühlerstraße umgerüstet. Die Linksabbieger in die Augustenstraße erhalten zukünftig nur dann „grün“, wenn der Gegenverkehr – also auch der Radverkehr – „rot“ hat. Es wird auch ein Gelbblinker zur Warnung der Rechtsabbieger installiert. Zur Verdeutlichung wird neben dem Kfz-Signal noch ein separates Radsignal montiert.

Und auch an der Kreuzung Kumpfmühler Straße/Fritz-Fend-Straße wurden Roteinfärbungen veranlasst und Warnschilder aufgestellt, um abbiegende Kraftfahrzeuge auf die bergab fahrenden Radler aufmerksam zu machen. Zusätzlich wird das Signalprogramm der Ampel so geändert, dass der Radverkehr nur dann „grün“ erhält, wenn die anderen Verkehrsströme „rot“ haben.

Verschiedene Fachstellen in der Stadtverwaltung arbeiten gemeinsam mit der Polizei auch in Zukunft daran, unfallauffällige Bereiche zu analysieren und Verbesserungen umzusetzen.

Rücksicht nehmen und Verkehrsregeln beachten

Dennoch appelliert die Stadt nochmals an alle Verkehrsteilnehmer, Rücksicht zu nehmen und sich an die Verkehrsregeln zu halten. Wichtig sei zudem, vorausschauend zu fahren und den Blickkontakt zu weiteren Verkehrsteilnehmern zu halten.

Pressemitteilung Stadt Regensburg