© Josef Sedlmeier/LRA

Regensburg: Eichenprozessionsspinner nisten wieder

Die Corona-Krise stört den Eichenprozessionsspinner überhaupt nicht. Mit den sommerlichen Temperaturen hat seine Saison auch im Landkreis Regensburg wieder begonnen.

„Seit gut einer Woche werden an befallenen Bäumen, die sich auf landkreiseigenen Flächen befinden und die zugänglich sind, entsprechende Bekämpfungsmaßnahmen durchgeführt“, erklärt Josef Sedlmeier, Leiter des Sachgebiets Gartenbau und Landespflege am Landratsamt Regensburg. Zum Schutz der Bevölkerung wurden entsprechende Warnschilder aufgestellt.

Die unliebsame Raupe stellt eine Gefahr für den Menschen dar: Die Brennhaare an ihrem Rücken können bei direktem Hautkontakt unangenehme Hautreizungen (Raupendermatitis) und/oder Reizungen der Mund- und Nasenschleimhäute auslösen. Josef Sedlmeier rät daher, Eichenbäumen im Sommer aus dem Weg zu gehen.

Vor allem sollten sich Menschen nicht unter befallenen Bäumen niederlassen – auch dann nicht, wenn keine Raupen (mehr) zu sehen sind; denn Gefahr geht auch noch von den Raupennestern mit den darin haftenden Haaren aus.

Für Fragen rund um den Eichenprozessionsspinner steht das Landratsamt unter 0941 4009 361, -362 oder per E-Mail (garten.landschaft@lra-regensburg.de) gerne zur Verfügung.

 

Pressemitteilung Landratsamt Regensburg