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Regensburg: Brand in Reinhausen – Familie flüchtet aus Wohnung

Am Montagvormittag, 25. Mai 2020, kam es in einer Wohnung in Reinhausen zu einem Brand. Eine Mutter und vier Kinder konnten selbstständig aus der Wohnung flüchten, die durch den Brand erheblich beschädigt und letztlich unbewohnbar wurde.

Am Montag, 25. Mai 2020, wurde gegen 11.00 Uhr ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Reinhausen mitgeteilt. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich eine Mutter und vier Kinder in der betroffenen Dachgeschosswohnung. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen versuchte ein Kind in einem unbeaufsichtigten Moment eine Kerze anzuzünden und löste dabei den Brand aus. Die Familie konnte sich selbstständig aus dem Haus befreien, wobei die Kinder glücklicherweise unverletzt blieben und die Mutter eine leichte Rauchgasvergiftung erlitt und ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Der Vater war zu dieser Zeit nicht zu Hause. Auch Dank der piependen Rauchmelder dürfte der Brand so schnell bemerkt worden sein, wodurch schlimmere Personenschäden möglicherweise verhindert werden konnten.

Die Berufsfeuerwehr Regensburg sowie die Löschzüge Sallern und Wutzelhofen konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Die Familie wurde vom Rettungsdienst, der ebenfalls mit einer Vielzahl von Einsatzkräften vor Ort war, betreut bzw. versorgt. Der Sachschaden dürfte sich dennoch auf mehrere zehntausend Euro belaufen. Die Polizeiinspektion Regensburg Nord führt die weiteren Brandermittlungen.

Polizeibericht

 

Der Einsatzbericht der Berufsfeuerwehr

Um 11:02 Uhr wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr zu einem Zimmerbrand nach Reinhausen gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte eine massive Rauch- und Flammenentwicklung aus dem obersten Stockwerk des dreistöckigen Gebäudes festgestellt werden. Es wurden daraufhin zum alarmierten Löschzug der Berufsfeuerwehr die Einsatzkräfte des Löschzuges Sallern und Wutzlhofen an die Einsatzstelle hinbeordert. Die Brandbekämpfung erfolgte einerseits im Innenangriff von einem Trupp unter Atemschutz über das Treppenhaus in das dritte Stockwerk. Von außen wurde über die Drehleiter ein Wenderohr eingesetzt. Durch den massiven Einsatz von Löschwasser konnte der Brand auf die betroffene Wohnung begrenzt und ein Übergreifen auf den Dachstuhl verhindert  werden. Nach etwa eineinhalb Stunden war der Brand unter Kontrolle und es konnte mit den Entrauchungs-, Nach- und Ablöscharbeiten begonnen werden. Damit die Ausrückefähigkeit erhalten blieb, wurde zur Hauptwache die Freiwillige Feuerwehr Harting zur Wachbesetzung mitalarmiert.

Nach dem „Brand aus“ gegeben wurde, konnte das Gebäude mittels Hochdrucklüfter entraucht werden. Der Einsatz war nach zwei Stunden beendet und das Gebäude wurde dem Hausbesitzer übergeben.

An der Einsatzstelle waren 40 Einsatzkräfte von den Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg und der Berufsfeuerwehr sowie Einsatzkräfte der Rettungsorganisationen und der Polizei. Diese hat auch die Brandursachenermittlung aufgenommen.