Regensburg: BMW startet Produktion ab 1. Oktober

Mit zwei Wochen Verzögerung startet am BMW Werk in Regensburg am 1. Oktober wieder die Produktion. Wegen Schäden am Dach einer Montagehalle musste die Sommerpause verlängert werden. Finanzielle Nachteile soll es für die Mitarbeiter dabei aber nicht geben. 

Der BMW Standort Regensburg beginnt am 1. Oktober wieder mit der Produktion. Schäden am Dach einer Montagehalle hatten zu einer zweiwöchigen Verlängerung der planmäßigen Produktionsunterbrechung geführt. „Die Reparaturarbeiten wurden in Rekordzeit abgeschlossen, und der Einbau der Anlagen macht gute Fortschritte“, schreibt Werkleiter Frank Bachmann in einem Brief an die Mitarbeiter.

Nach Abschluss der Verhandlungen mit dem Betriebsrat steht fest, dass die Verschiebung des Wiederanlaufs für die Mitarbeiter finanziell keine negativen Auswirkungen hat. Im Kern werden den Mitarbeitern die Ausfalltage vollständig vergütet; zwei Tage werden über die individuellen Arbeitszeitkonten verrechnet und mit zusätzlichen Schichten ausgeglichen.

Schon in der kommenden Woche werden einige Teams und Mitarbeiter mit vorbereitenden Arbeiten beginnen. Ab 1. Oktober laufen dann wieder Fahrzeuge vom Band – mit dem klaren Ziel, bis Ende November die Stückzahlen aufzuholen, die durch die zweiwöchige Verschiebung des Wiederanlaufs eingebüßt wurden. Vereinbart als zusätzliche Arbeitstage sind bisher der 1. und 2. Oktober 2020, die nach ursprünglicher Programmplanung arbeitsfrei gewesen wären sowie mehrere Samstags-Spätschichten im Oktober und November.

In den vergangenen Wochen hat das Werk Regensburg einen grundlegenden Umbau geschultert. „Auch wenn wir uns die Produktionsunterbrechung ohne Verzögerung vorgestellt hatten – der größte Teil der Maßnahmen hat perfekt funktioniert“, so Werkleiter Frank Bachmann. Förder- und Fügeanlagen wurden modernisiert, der Karosseriebau erweitert und eine neue, energiesparende Lackieranlage installiert. Im Mittelpunkt der Umbauten steht die Montage, wo das Unternehmen in Schwenkgehänge investiert. Die neuen Transportbänder ermöglichen den Einbau wichtiger Komponenten in elektrifizierte Fahrzeuge. Zudem sind sie höhenverstellbar, sodass die Mitarbeiter die für sie beste Einstellung individuell wählen können. Mit den baulichen Maßnahmen investiert das Werk weiter in seine Transformation. In Regensburg können zukünftig Modelle mit Verbrennungsmotoren, Plug-in-Hybride und vollelektrische Fahrzeuge auf einer Linie gebaut werden. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Kompaktklasse.

 

Pressemitteilung BMW Regensburg/MB