Regensburg: Bischof Rudolf Voderholzer spendet 8.000 Euro

Das Caritas-Haus St. Rita für Frauen in sozialen Notlagen freut sich über eine Spende von 8000 Euro. Die Kollekte aus der  Bischofsweihe und der Eucharistiefeier zum Ende des Pontifikats von Papst Benedikt XVI. ging auf Wunsch von Bischof Rudolf Voderholzer an diese Caritas-Einrichtung. Er selbst stockte den Betrag aus privaten Mitteln noch deutlich auf, so ergab sich die stattliche Summe von 8000 Euro. Das Haus St. Rita ist eine der ältesten sozialen Einrichtungen ihrer Art in Bayern. Bischof Rudolf dankt allen Gläubigen für die großzügigen Kollekten-Spenden während der beiden Pontifikalämter.

 

Bischof Rudolf Voderholzer liegt es besonders am Herzen, Alleinerziehende zu stärken und zu unterstützen. Damit greift er ein Engagement seiner Mutter auf, die sich ehrenamtlich für alleinerziehende Frauen engagierte und die 1986 als erste Preisträgerin den Preis der 1984 gegründeten Marianne Strauß Stiftung erhielt, die sich die Unterstützung von Familien und Einzelpersonen in Not zur Aufgabe gemacht hat. Die Mutter des Bischofs ist heute 86 Jahre alt, sein Vater verstarb 2007 im Alter von 88 Jahren.

 

Karin Haubenschild-Mergel, Leiterin der Einrichtung und Diözesan-Caritasdirektor Dr. Roland Batz bedankten sich herzlich für die Unterstützung und Initiative des Bischofs: „Damit können wir vielen Frauen in akuten sozialen Notsituationen helfen, einen neuen Weg ins Leben zu finden“, freut sich der Caritasdirektor Monsignore Dr. Roland Batz. Karin Haubenschild-Mergel: „Frauen, die zu uns kommen, befinden sich meist in einer schweren Krise. Das Caritas-Haus St. Rita ist eine Zufluchtsstätte für Frauen und deren Kinder, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden: Frauen, die von Gewalt bedroht sind, in finanzieller Not stecken oder unter gesundheitlichen Problemen leiden. Hier finden sie stets eine offene Tür, ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Anliegen. Hier ist willkommen, wer nicht mehr ein noch aus weiß. Die Mitarbeiterinnen des Hauses helfen ihnen dabei, neu zu beginnen und Würde und Lebensfreude zu bewahren.“

 

08.03.2013 pm/mg