Regensburg: Bauarbeiten auf dem Schlachthofareal zwingen Regensburger Tafel zu Umzug

Seit rund 15 Jahren gibt es die Tafel Regensburg. Hier werden Bedürftige gegen kleines Geld mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Lebens versorgt. So können die ehrenamtlichen Helfer ein wenig die Probleme der Bedürftigen lindern. Doch jetzt steht die Regensburger Tafel selbst vor Problemen. Sie muss umziehen und ist auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten.


 

Der Grund für die Suche: Das Schlachthofareal, auf dem sich die Räume der Regensburger Tafel zur Zeit noch befinden, wird umgebaut, ein Tagungs- und Veranstaltungszentrum wird hier entstehen. Der Mietvertrag für die Räumlichkeiten der Tafel läuft zwar noch eineinhalb Jahre, die Bauarbeiten am Schlachthof beginnen aber schon im März. Lagerräume, Garagen und Parkplätze, sowohl für die Kühlwagen der Tafel, aber auch für die ehrenamtlichen Helfer, fallen dann weg. Aber soweit will es die Tafel gar nicht kommen lassen, bis März wäre sie gerne in neuen Räumlichkeiten.
Günter Ulshöfer, der Vorsitzende der Regensburger Tafel, bringt die Anforderungen an die neuen Räumlichkeiten auf den Punkt. Es solle ein Laden, und keine Industriehalle sein und sollte mindestens eine Fläche von 200 Quadratmetern haben. Ganz wichtig wäre außerdem, dass die Räume in der Nähe einer Bushaltestelle liegen und sechs bis acht Parkplätze zur Verfügung stehen. Zur Zeit zahlt die Regensburger Tafel eine Monatsmiete von rund 1.100 Euro. Würde sie den Obolus, den die Bedürftigen pro Besuch zahlen, von bisher einem Euro etwas erhöhe, so könnte die Tafel auch einige Hundert Euro mehr zahlen, so Ulshöfer.
Rund 500 Menschen kommen jede Woche zur Regensburger Tafel. Rechnet man Familienangehörige mit ein, dann versorgt die Tafel jede Woche etwa 2000 Menschen. Wenn auch Sie diesen Menschen durch Lebensmittel- oder Sachspenden helfen wollen, oder sogar Räumlichkeiten für die Regensburger Tafel wissen – genauere Informationen und Kontaktdaten finden Sie im Internet unter www.regensburgertafel.de.

TaH