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Regensburg: Bahnstrecke durch abgerissene Oberleitung mehrere Stunden gesperrt

Ein abgerissener Speisedraht  auf der Bahnstrecke Regensburg - Nürnberg im Bereich des Bahnhofs Prüfening verursachte in der Nacht von Dienstag (30. Juli) auf Mittwoch eine etwa fünfstündige Streckensperrung. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. 

Ein Lokführer, der mit seinem Güterzug auf Grund der abgerissenen Stromversorgungsleitung bei Undorf gegen 23:18 Uhr zum Stehen kam, meldete den Vorfall an die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums der Oberpfalz. 

Zwei Streifen der zuständigen Bundespolizei fuhren daraufhin den Ereignisort an und stellten eine heruntergerissene Speiseleitung auf einer Länge von etwa 50 Metern im Bereich des Bahnhofs Prüfening fest. Die Bundespolizisten sperrten den Gefahrenbereich ab. Sie erhielten dabei Unterstützung durch Kollegen der Polizeiinspektion Regensburg Süd, die auch Verkehrsregelung übernahm. 

Ein Instandsetzungstrupp der DB AG hatte die Oberleitung kurz nach vier Uhr wieder Instand gesetzt, so dass die Sperrung aufgehoben werden konnte. Der Grund für den Schaden ist derzeit noch unklar. 

Auf Grund der Gefahr, die von einem derartigem Schaden ausgeht, waren zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert worden. 
Neben der Berufsfeuerwehr Regensburg mit 35 Mann waren auch Kräfte der FFW Winzer, FFW Regensburg Altstadt, ein Notarzt und zwei Rettungswagen mit Besatzung vor Ort. 

Durch die Streckensperrung kam es bei 19 Zügen zu insgesamt 2001 Minuten Verspätung, zu 13 Umleitungen und zu drei Teilausfällen. 

Zu Personenschäden kam es nicht. Über die Höhe des Sachschadens liegen der Bundespolizei keine Informationen vor. 

 

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Pressemitteilung Bundespolizei Waldmünchen