Regensburg: Altstadtbus wird „emil – Die WelterbeLINIE“

Fast 1.900 Menschen haben beim Wettbewerb „Gib mir einen neuen Namen“ für den Regensburger Altstadtbus mitgemacht, den die Stadtwerke Regensburg GmbH (SWR) mit ihrer Tochtergesellschaft Regensburger Verkehrsbetriebe GmbH (RVB), die Stadt Regensburg und die Regensburger Verkehrsverbund GmbH (RVV) im Frühjahr ausgelobt hatten. Die Teilnehmer konnten sowohl über drei vorgeschlagene Namen abstimmen als auch eigene Vorschläge einbringen. Über 600 Vorschläge wurden eingereicht, die restlichen Teilnehmer stimmten für die Namen „Regina“, „Rex“ und „Relinio“. Ein Vorschlag hat die Jury letztlich überzeugt. Der Altstadtbus wird in Zukunft „emil – die WelterbeLINIE“ heißen. Am Montag, 5. September, gaben der Aufsichtsratsvorsitzende Oberbürgermeister Joachim Wolbergs, SWR-Geschäftsführer Manfred Koller und RVV-Geschäftsführer Frank Steinwede den Namen offiziell bekannt und stellten auch gleich das Logo und Werbeplakate vor.

 

 

Video: Bereits im Sommer 2015 ging das Projekt in Regensburg in eine Testphase. Schon bald darauf wurde in Regensburg nach einem passenden Namen für den neuen E-Bus gesucht.

Elektrobusse werden derzeit gebaut

„ ‚emil‘ soll alle ansprechen – nicht nur Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind“, erklärt Aufsichtsratsvorsitzender Joachim Wolbergs. „Dazu gehören auch Touristen, die mit unserer WelterbeLINIE bequem einige Sehenswürdigkeiten unserer wunderschönen Altstadt erreichen können und Menschen, die hier einkaufen, genießen und bummeln.“ SWR-Geschäftsführer Manfred Koller ergänzt: „Die Parktickets unserer Parkhäuser Petersweg, Dachauplatz und der Tiefgarage am Theater gelten zugleich als Busticket für ‚emil‘, der die Fahrgäste und ihre Einkaufstaschen leise und umweltfreundlich durch die Altstadt chauffiert.“

 

Derzeit werden die neuen Elektrobusse der Marke Rampini in Italien gebaut. Bei den ersten beiden Fahrzeugen ist die Karosserie bereits gefertigt, der Innenausbau hat begonnen. Zudem laufen die Vorbereitungen für den Bau der Elektroladestation unterhalb der Galgenbergbrücke gegenüber dem Castra-Regina-Center. „Hier sollen die Busse zwischen den Fahrten über eine Schnellladefunktion mit Ökostrom von der REWAG aufgetankt werden“, erklärt Frank Steinwede, RVB-Betriebsleiter und RVV-Geschäftsführer.

 

Gemeinsam mit der Stadt Regensburg arbeitet die RVB an weiteren Einsatzmöglichkeiten für die WelterbeLINIE und die Elektrobusse. So wird nicht nur eine Erweiterung der Linienführung, sondern auch der Einsatz am Wochenende geprüft. Wobei am Wochenende die Streckenführung durch die Gesandtenstraße und die Platzfolge ausgeschlossen ist, weil zu viele Menschen durch diese Straße schlendern und gerade in den Sommermonaten viele Veranstaltungen in der Altstadt durchgeführt werden. Derzeit werden alternative Routen geprüft.

 
Pressemitteilung/MF