Regensburg: Allgemeine Verkehrskontrolle endet in der Untersuchungshaft

Am Freitagabend haben Beamte des Operativen Ergänzungsdienstes in Regensburg bei einer Fahrzeugkontrolle mehrere, erhebliche Straftaten festgestellt. Die beiden Fahrzeuginsassen sitzen jetzt in Untersuchungshaft. 

Am Freitag, 19.06.2020, gegen 02.00 Uhr hielten Beamte der Operativen Ergänzungsdienste Regensburg einen Audi zu allgemeiner Verkehrskontrolle in der Kumpfmühler Straße an. Als der 59-jährige Fahrer seinen Führerschein nicht vorzeigen konnte, ergaben Ermittlungen vor Ort, dass er noch nie im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Zudem zeigte der Fahrer eindeutige Ausfallerscheinungen, die auf einen kurz zurückliegenden Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten. Daraufhin wurde beim Fahrer eine Blutentnahme angeordnet.

Weiterhin wurde bei der Kontrolle festgestellt, dass die angebrachten Kennzeichen nicht für das Fahrzeug ausgegeben sind, sondern in Regensburg entwendet wurden.

Anschließend stellten die Beamten im Fahrzeuginneren über ein Dutzend hochwertige Werkzeuge im Wert von ca. 10.000 Euro fest. Für diese Gegenstände konnten weder der Fahrer noch der 48-jährige Beifahrer einen Eigentumsnachweis vorzeigen. Zur weiteren Abklärung wurden beide Personen samt der fraglichen Ladung zur Dienststelle verbracht. Weitere Ermittlungen ergaben, dass in der Nacht in ein Baucontainer auf einer Baustelle in Regensburg eingebrochen wurde. Die Werkzeuge konnten diesem Einbruch eindeutig zugeordnet werden.

Die beiden Tatverdächtigen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen die beiden Männer. Im Anschluss wurden die Festgenommenen in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

 

 

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberpfalz