Regensburg: 3,3 Millionen Euro für jüdisches Gemeindezentrum

Heute gab das Bundesbauministerium die Auswahl der „Nationalen Projekte der Städtebauförderung“ bekannt. Der Neubau der Synagoge Regensburg mit Integration des alten Gemeindehauses wurde als eines von sieben bayerischen Projekten ausgewählt. Die jüdische Gemeinde kann sich 2015 auf Fördermittel in Höhe von 3,3 Millionen Euro freuen.

„Die Anerkennung als nationales Premium-Projekt ist ein toller Erfolg, für den viele gearbeitet haben. Besonderen Dank gebührt in diesem Zusammenhang dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, MdB Florian Pronold, der viele Gespräche geführt und Überzeugungsarbeit geleistet hat“, begrüßt die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder die Förderung.

„Die hohe Förderung aus dem Bundesprogramm ist eine großartige Investition in unser kulturelles Erbe in Bayern. Durch die Berücksichtigung der Aspekte Energieeffizienz und Barrierefreiheit können wir unsere Innenstädte und Ortskerne mit ihren herausragenden Baudenkmälern langfristig erhalten und weiterentwickeln“, sagte Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann. Er dankte der Bundestagsabgeordneten Anja Weisgerber sowie Florian Pronold, Staatssekretär im Bundesbauministerium, für ihr Engagement für die bayerischen Kommunen.

Pressemitteilung/MF