Randale und Schlägereien nach Faschingstreiben

Wohl zu tief ins Glas geschaut hatten fünf Personen bei dem Faschingstreiben in Langquaid. Am Sonntagabend geriet eine Gruppe, bestehend aus fünf jüngeren Personen auf dem Marktplatz zunächst in Streit. Im Verlauf des Streits wurden gegenseitig Schläge ausgeteilt. Die Polizei wurde hinzugezogen, die Beteiligten wurden getrennt. Eine sofortige ärztliche Behandlung war nicht erforderlich, die Beteiligten wollten sich am nächsten Tag selbst zum Arzt begeben. Die Feststellungen ergaben, dass die beteiligten Personen zum Teil nicht unerheblich alkoholisiert waren. Der Alkohol dürfte deshalb eine nicht unwesentliche Rolle bei der Streiterei gehabt haben.

Und auch in Neustadt an der Donau ist das Fasching-Feiern einem jungen Mann nicht ganz bekommen. Am Sonntagnachmittag fiel ein 24jähriger stark alkoholisierter Faschingsteilnehmer in der Herzog-Ludwig-Straße einer Polizeistreife auf. Er konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, war sehr aggressiv und wollte unbedingt eine Schlägerei mit anderen Faschingsteilnehmern anzetteln. Dies konnte zunächst verhindert werden, es wurde ihm ein Platzverweis ausgesprochen. Diesen nahm er erst an, er entfernte sich. Doch plötzlich schubste er einen anderen Mann und ging diesen an. Um weitere Straftaten zu verhindern, wurde er in Gewahrsam genommen und zur Ausnüchterung zur PI Kelheim verbracht. Während des Transports beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten, beim Aussteigen kam es letztendlich auch noch zu einer Widerstandhandlung gegenüber den eingesetzten Polizisten. Für den Mann wird es ein nicht unerhebliches Nachspiel haben.

 

PM/TaL