Polizei ist für das Gäubodenvolksfest gut gerüstet

Die Vorbereitungen der Polizeiinspektion Straubing für das Gäubodenvolksfest 2014 sind abgeschlossen. Bestens gewappnet für die bevorstehenden Aufgaben sieht sie dem Großereignis mit Freude entgegen.

In der Vorbereitungsphase zum Gäubodenvolksfest 2014 hatte die Straubinger Polizei bereits lange vor dem Beginn der 5. Jahreszeit die Sicherheit der Besucher fest im Blick. Unterstützungskräfte wurden angefordert, der Einsatz der Videotechnik beantragt, bestehende Verkehrskonzepte fortentwickelt, Einsatzzeiten festgelegt und Einsatzpläne für den Festplatz, die Innenstadt und verschiedene Zusatzveranstaltungen erstellt. Die Polizeiinspektion Straubing möchte mit diesen Maßnahmen einen möglichst reibungslosen und friedlichen Ablauf gewährleisten. Nichts soll die Stimmung der Festbesucher trüben. Die Vorbereitungen sind jetzt abgeschlossen. Wie die Mehrzahl der Straubinger Bürger freut sich auch die Polizei auf den Beginn eines schönen Festes.

Die deutliche Präsenz der Polizei auf dem Festplatz und in der Innenstadt steht auch zum Gäubodenvolksfest 2014 wieder an erster Stelle. Wie in den Vorjahren kann sich jeder Besucher darauf verlassen, dass die Polizei mit einer ausreichenden Anzahl erfahrener Beamter auf dem Festplatz vertreten sein wird. Unterstützt werden die Beamten der Polizeiinspektion Straubing von der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Die sehr engagierten Kräfte der Bereitschaftspolizei werden an jedem Tag des Gäubodenvolksfestes sowohl auf dem Festplatz als auch in der Innenstadt eingesetzt. Gerade durch die Vielzahl von Fußstreifen auf dem Festplatz sollen Gefahrensituationen schon in ihrer Entstehung erkannt und mögliche Straftaten verhindert werden. Zugleich werden die Polizisten für die Festbesucher kompetente Ansprechpartner sein, die auch Hinweise von Besuchern über Sicherheitsstörungen gerne entgegen nehmen. Gleiches gilt selbstverständlich für die Innenstadt. Ziel ist es auch hier, Straftaten gar nicht erst zuzulassen. Begangene Straftaten werden selbstverständlich konsequent verfolgt.

Straftaten gar nicht erst zuzulassen und bereits begangene Straftaten konsequent verfolgen. Um diese Maßgabe umzusetzen, können die Einsatzkräfte auch im Jahr 2014 unter anderem wieder auf die bewährte Videotechnik zurückgreifen. Auf Sicherheitsstörungen kann sofort reagiert und Einsatzkräfte schnell herangeführt werden. Wie in einer zurückliegenden Pressemeldung bereits angekündigt, sind an ausgewählten Standorten Kameras installiert, die zu festgeschriebenen Zeiten betrieben werden. Um den Vorgaben des Datenschutzbeauftragten zu genügen, sind an den Orten der Videoüberwachung Hinweisschilder angebracht.

Gegen Randalierer wird die Polizei konsequent vorgehen. Wenn es die Sicherheitslage erfordert, hat sich der Ausschluss solcher Personen in Form von Betretungsverboten als geeignetes Mittel erwiesen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Straubing wurde möglichen Gewalttätern deshalb bereits im Vorfeld ein Betretungsverbot für das Festgelände ausgesprochen.

Als Anlaufpunkt auf dem Festgelände wird die Polizei Straubing auch dieses Jahr wieder im Theater am Hagen eine Volksfestwache betreiben. Diese ist ab 10.00 Uhr bis zum Veranstaltungsende besetzt. Telefonisch ist die Festwache über die Tel.-Nr. 09421/ 868-2340 zu erreichen. Selbstverständlich ist die Polizeiinspektion Straubing am Theresienplatz 50 auch während des Gäubodenvolksfestes rund um die Uhr besetzt. Die Einsatzzentrale im Polizeipräsidium Niederbayern ist über die bekannte Notrufnummer „110“ Tag und Nacht erreichbar und leitet die eingegangenen Meldungen an die Festwache und die Polizeiwache am Stadtplatz unverzüglich weiter.

Mit verschiedenen Maßnahmen dürfte sich die Verkehrssituation im unmittelbaren Umfeld des Gäubodenvolksfestes wesentlich entschärfen. Für Reisebusse stehen zwei kostenpflichtige Parkplätze an der Westtangente und in der Geiselhöringer Straße, auf dem Gelände der „Alten Ziegelei Mayr“ zur Verfügung. Eine Besonderheit ist hier, dass im Jahr 2014 das Abstellen von Bussen am Otto-von-Dandl-Ring nicht mehr erlaubt ist. Aus diesem Grund wird auch die Zu- und Ausstiegsmöglichkeit in der Geiselhöringer Straße nicht mehr angeboten. Von der Polizei wird die Einhaltung dieser Neuerung überwacht. Durch weitere Verkehrsmaßnahmen und den Einsatz zusätzlicher Verkehrsstreifen, vor allem an den Wochenenden und am Feiertag, soll der Straßenverkehr um den Festplatz beruhigt und gelenkt werden.

Zur weiteren Verkehrsberuhigung weist die Polizei darauf hin, Treffpunkte zur Abholung von Festbesuchern, nach Möglichkeit nicht im unmittelbaren Umfeld zum Festplatz zu vereinbaren. So ist zum Beispiel einer der häufigsten Treffpunkte für Abholungen, der Bereich der Westtangente auf Höhe des Riesenrades. Dies führt gerade zur späteren Stunde regelmäßig zu Stauungen. Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang praktikable Abholorte im weiteren Umfeld des Festplatzes zu vereinbaren.

Wie auch in den vorangegangenen Jahren zeigen Vorwegweiser den besten Weg zu den Groß-Parkflächen rund um den Festplatz. Die Polizei Straubing bittet Festbesucher Fahrgemeinschaften zu bilden und das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs zu nutzen. Ausdrücklich weist die Polizei darauf hin, dass die Haltverbote in Feuerwehranfahrtszonen, auf Behindertenparkplätzen und an gekennzeichneten Busparkplätzen überwacht und bei Falschparkern auch Abschleppungen veranlasst werden. Ebenso werden Verkehrskontrollen zur Fahrtüchtigkeit von Verkehrsteilnehmern durchgeführt.

Zusätzlich zu den für die ganze Volksfestzeit geltenden Park- und Haltverboten wird es zum Volksfestauszug, am 08.08.2014, im Aufstellungsbereich und entlang des Zugweges, im Stadtgebiet von Straubing Einschränkungen geben. Widerrechtlich parkende Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt.

Polizeiliche Informationen findet man auch auf der Homepage des Polizeipräsidiums Niederbayern unter www.polizei-niederbayern.de. Zudem bietet der Straubinger Radiosender „Radio AWN“ in Zusammenarbeit mit der Polizei unter der Frequenz 87,9 MHz und 95,7 MHz auf Ukw ständig aktuelle Informationen und Verkehrsdurchsagen an.

Wie jedes Jahr ist die Polizei Straubing auch mit einem Informationsstand der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in der Halle 15 in der Ostbayernschau vertreten. Kriminaloberkommissar Franz Listl gibt dort wertvolle Tipps zu allen Fragen, beispielsweise der Einbruchsprävention.

 

pm