Polizei empfiehlt auf «Süßigkeitenjagd» an Halloween zu verzichten

Die Drohung «Süßes, sonst gibt’s Saures» sollte man heuer besser bleiben lassen: Die Polizei empfiehlt Kindern und Halloween-Fans, die diesjährige «Süßigkeitenjagd» ausfallen zu lassen. Wer dennoch um die Häuser ziehe, um Schokolade zu ergattern, solle sich dabei an einige Regeln halten, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern mit.

«Wenn am Samstag gruselige Gestalten an der Haustüre klingeln, könnten pandemiebedingt viele Türen geschlossen bleiben.» Polizeipräsidium Niederbayern

Zwar seien Streiche üblich, wenn Kinder keine Süßigkeiten erhalten, vor allem aber in diesem Jahr solle man Verständnis für geschlossene Türen haben, hieß es weiter in der Mitteilung.

Halloween ist kein Freibrief für Straftaten

Im vergangenen Jahr seien in Niederbayern mehr als 40 Straftaten gemeldet worden. Darunter fielen auch Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung.

Außerdem verweist Polizei auf die Einhaltung von Infektionsschutzmaßnahmen, wie dem Tragen einer Maske. Die Maßnahmen gelten demnach auch an Halloween für Kinder, die in der Nacht vom 31. Oktober auf 1. November durch die Straßen ziehen und an Häusern klingeln.