Politischer Gillamoos in Abensberg – FDP ohne „Zugpferd“ Westerwelle aber kämpferisch

Ein bisschen Liebe von Seiten der Wähler könnte die FDP im Umfragetief gut gebrauchen. Einige treue Anhänger haben am Montag auch ihren Weg auf die Abensberger Liebesinsel gefunden. Voll war es aber nicht – hatte doch Zugpferd Guido Westerwelle seinen Auftritt kurzfristig wegen der Syrien-Krise abgesagt.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil hielten ihren Termin auf der Festwiese ein. Hauptredner, FDP-Generalsekretär Patrick Döring, kam mit leichter Verspätung nach.

Alle gemeinsam forderten eine Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition in Bayern und Berlin. FDP und CSU regierten in Bayern zusammen erfolgreicher, so Wirtschaftsminister Zeil. In Bayern herrsche Rekordbeschäftigung, die Arbeitslosenquote sei so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr. „Das ist Ergebnis der liberalen Politik“.

 Den Grünen und der SPD warf Generalsekretär Döring eine Politik gegen den Mittelstand vor. Man habe in Deutschland fast schon das Gefühl, es würde nur Hartz IV-Empfänger oder Millionäre geben. So hätten Merkel und Steinbrück auch beim gestrigen Kanzlerduell gesprochen. Ebenfalls massiver Kritikpunkt: Die „Verbots-Kultur“ der Grünen und die „Wirr-Warr-Politik“ der Freien Wähler.

 

 

MaG / 02.09.2013