Pfeifton hielt Regensburger auf Trab: Es war ein Rauchmelder – in der Dachrinne

Jetzt ist das Rätsel gelöst: Der Piepton, der gestern viele Regensburger in der Ludwigstraße störte, hatte seinen Ursprung bei einem Rauchmelder. Dieser befand sich aber laut einem aktuellen Bericht der Polizei nicht etwa in einem der angrenzenden Häuser, sondern in einer Dachrinne, hoch oben über der Ludwigstraße.

Der ausführliche Bericht der Polizei:

Bereits am Sonntagvormittag meldeten Anwohner im Bereich des Arnulfsplatzes ein undefinierbares Geräusch, das die Sonntagsruhe permanent störte. Es handelte sich um einen Heulton, dessen Ausgangspunkt nicht zu bestimmen war. Polizeibeamte durchsuchten daraufhin mehrmals an diesem Tag die angrenzenden Gebäudlichkeiten, konnten jedoch die Lärmquelle nicht lokalisieren. Auch Hauseigentümer und Hausmeister wurden informiert und in die Suche mit eingebunden. Nachdem sich die Ruhestörung am Montag fortsetzte suchten abermals mehrere Polizeibeamte nach der Ursache des Lärms. Im Laufe des Tages wurde die Berufsfeuerwehr um Unterstützung gebeten. Diese rückten mit einer Drehleiter an, um dem Problem aus der Luft zu begegnen. Nach kurzer Suche fanden die Einsatzkräfte in der Regenrinne eines Anwesens  der Ludwigstraße einen handelsüblichen Rauchmelder. Das corpus delicti, das offensichtlich den Alarmton aufgrund der energetischen Unterversorgung abgab, wurde von der Feuerwehr abgestellt und entsorgt. Wie der Rauchmelder in die Dachrinne, in einer geschätzten Höhe von zehn Metern, gelangte konnte bis dato nicht geklärt werden.

Auch wir haben gestern über das ungewöhnliche Geräusch berichtet. Wenige Stunden nach unserem Dreh konnte die Berufsfeuerwehr den Störton dann abstellen:

PM/MF