Ostdeutsche Galerie untersucht Herkunft von Bildern

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie sucht seit Jahresanfang verstärkt nach Nazi Raubkunst im eigenen Bestand. Der Bund habe verschärft  dazu aufgefordert, weil in 2300 deutschen Museen Verdachtsfälle von Raubkunst nicht auszuschließen seien, darunter auch das KOG.. Das bestätigte der Geschäftsführer des Kunstforums heute auf Nachfrage von TVA.  Man untersuche schon seit Jahrzehnten den Bestand nach seiner Herkunft. Rund zwei Drittel der etwa 30 000 Grafiken seien schon erfasst. Bisher habe man kein Exponat mit Nazivergangenheit finden können. Jetzt müsse der Rest der Papierarbeiten und die rund 2500 Gemälde und Skulpturen verstärkt nach ihrer Herkunft untersucht werden. Zusätzliches Personal sei dafür aber nicht eingeplant.

 

ClP