Osram: Auch Regensburg von Stellenabbau betroffen

Osram streicht an fast allen deutschen Standorten Stellen. Nachdem es heftige Kritik gegeben hatte, dass die Mitarbeiter zuerst im Unklaren gelassen wurden, nennt das Unternehmen nun erstmals konkrete Zahlen.

Der Leuchtmittel-Hersteller Osram hat erste Details zu dem bevorstehenden Stellenabbau genannt. Ein Unternehmenssprecher nannte der «Süddeutschen Zeitung» (SZ/Samstag) Zahlen für die geplanten Streichungen an den einzelnen Standorten. Die IG Metall und Betriebsräte hatten den Jobabbau scharf kritisiert. Sie bemängelten auch, dass die Mitarbeiter in den einzelnen Werken zunächst im Unklaren gelassen worden waren. Osram hatte angekündigt, in den kommenden drei Jahren bundesweit etwa 1700 Jobs zu streichen. Weltweit sind es rund 7800.

Auch bei der LED-Produktion in Regensburg wurden Streichungen angekündigt. Diese seien durch die höhere Automatisierung bedingt und hätten nichts mit den aktuellen Rationalisierungsplänen zu tun, wie die «Mittelbayerische Zeitung» bereits Ende Juli berichtet hatte. 100 Stellen sollen deshalb wegfallen.

 

dpa