ÖPNV-Streik in Regensburg: Am Mittwoch fällt der Stadtbusverkehr aus

Die Gewerkschaft ver.di hat für Mittwoch (13. Juni) Streiks im ÖPNV angekündigt. Die Warnstreiks werden die Stadt Regensburg treffen. Für vier Stunden sollen die Beschäftigten die Arbeit zum Auftakt niederlegen. Sollte es über Nacht noch eine Einigung geben, will man aber nicht streiken. In Regensburg werden am Vormittag alle Buslinien von das Stadtwerk.Mobilität (kompletter Stadtbusverkehr) – auch die Schulbuslinien, die CAMPUS- und Express-Buslinien – entfallen.

 

Die Mitteilung von ver.di

In den seit Mai laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) baut ver.di Druck auf. „Am kommenden Mittwoch beginnen die ersten Warnstreiks“, kündigte Verhandlungsführer Norbert Flachvon ver.di Bayern an. Zum Auftakt streiken die Beschäftigten in Augsburg und Regensburg am Mittwoch, 13. Juni 2018 für vier Stunden. Der Streik beginnt mit Betriebsbeginn und endet am frühen Vormittag.

Grund für die Streiks sei die Blockadehaltung der Arbeitgeber, die lediglich den Abschluss des TVöD übertragen wollen, so Flach. „Die Arbeitgeber sind dabei, die historische Chance für die Stärkung des Nahverkehrs zu verschlafen“, kritisierte Flach. Der altersbedingte Umbruch im Nahverkehr sei in vollem Gange und es gebe schon jetzt Schwierigkeiten, gutes und qualifiziertes Personal zu halten bzw. zu bekommen.

„Der ausschließliche Blick auf die Seite der Kostenbelastung ist wahrlich kein Schritt in die Zukunft. Das aktuelle Angebot der Arbeitgeber deckt soeben die aktuelle Inflationsrate in Bayern ab“, betonte auch Kai Winkler, Leiter des Fachbereichs Verkehr bei ver.di Bayern.

 

Die Mitteilung von das Stadtwerk.Mobilität

Voraussichtlich von Betriebsbeginn bis zum frühen Vormittag dauert morgen, 13. Juni, ein von der Gewerkschaft Verdi organisierter Warnstreik der Busfahrer. Deshalb müssen in diesem Zeitraum alle Buslinien von das Stadtwerk.Mobilität (kompletter Stadtbusverkehr) – auch die Schulbuslinien, die CAMPUS- und Express-Buslinien – entfallen. Wir bedauern die durch den Streik entstehenden Unannehmlichkeiten.

Foto: Symbolbild

Pressemitteilung/MF