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Oberpfalz: 18 Lebensretter ausgezeichnet – 3 Pflegemedaillen verliehen

Regierungspräsident Axel Bartelt überreichte im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz in Regensburg zwei öffentliche Belobigungen und 16 öffentliche Anerkennungsurkunden an die Oberpfälzer Lebensretter. Darüber hinaus händigte der Regierungspräsident drei Pflegemedaillen an Personen aus, die sich besondere Verdienste um pflegebedürftige und behinderte Menschen erworben haben.

Regierungspräsident Axel Bartelt bedankte sich bei allen Lebensrettern für das beherzte und umsichtige Handeln: „Sie sind für mich die stillen Helden in unserer Gesellschaft, die abseits vom Scheinwerferlicht unendlich viel für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft tun. Sie haben nicht weggeschaut, Sie haben gehandelt. Sie sind Beispiel und Vorbild für uns alle“, so der Regierungspräsident anerkennend.

 

Zudem würdigte Regierungspräsident Bartelt drei Bürgerinnen und Bürger für ihre aufopferungsvolle Pflegetätigkeit. „Pflege bedeutet Menschlichkeit. Hier kommt es auf psychologisches Einfühlungsvermögen, grenzenloses Verständnis und menschliches Miteinander an“, betonte der Regierungspräsident. Die Übernahme der Pflege der Eltern, der Kinder, der Partner, oder der Geschwister sei in der heutigen Zeit leider nicht mehr selbstverständlich. Umso mehr verdiene die tägliche Betreuung von Angehörigen eine besondere Anerkennung und großen Respekt. „Sie leisten jeden Tag etwas Besonderes und sind Vorbilder für kommende Generationen, sich uneigennützig zu engagieren“, bedankte sich Regierungspräsident Bartelt bei den Geehrten.

Zwei öffentliche Belobigungen für Lebensretter überreichte Regierungspräsident Axel Bartelt im Namen des Ministerpräsidenten an:

  • Frau Roxana Creanga, Neukirchen b.Sulzbach-Rosenbergfür eine Lebensrettung
  • Herr Ludwig Fieger, Lappersdorf, für eine Lebensrettung

(die Ausgezeichneten konnten den Aushändigungstermin in München durch den Herrn Ministerpräsidenten nicht wahrnehmen)

 

Information zur öffentlichen Belobigung:

Wer unter besonders schwierigen Umständen Personen aus Lebensgefahr rettet, erhält vom Freistaat Bayern eine öffentliche Belobigung und die Christophorus-Medaille. Die Aushändigung der Urkunde und der Medaille erfolgt durch den Ministerpräsidenten.

16 öffentliche Anerkennungsurkunden für Rettungstaten verlieh Regierungspräsident Axel Bartelt an:

Landkreis Amberg-Sulzbach

  • Frau Johanna Decker, Sulzbach-Rosenberg, für eine Lebensrettung
  • Frau Sandra und Herr Andreas Löhnert, Rieden, für eine Lebensrettung

Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab

  • Frau Sandra Albert, Altenstadt a.d.Waldnaab, für eine versuchte Lebensrettung
  • Justin Fischer, Stulln, Luca Wagner, Windischeschenbach und Herr Peter Faget, Tirschenreuth, für eine Lebensrettung

Landkreis Regensburg

  • Herr Simon Bauer, Regenstauf, Herr Philipp Köber, Regenstauf und Herr Florian Singer, Regenstauf, für eine Lebensrettung

Landkreis Schwandorf

  • Herr Andreas Daumer, Nabburg, Frau Nicole Ried, Pfreimd und Herr Winfried Schupp, Bad Urach, für eine Lebensrettung
  • Frau Jutta Gruber, Steinberg am See und Herr Paul Weiß, Steinberg am See, für eine Lebensrettung

Landkreis Tirschenreuth

  • Louis Langer, Pechbrunn, für eine Lebensrettung

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Information zur öffentlichen Anerkennungsurkunde:

Für Rettungstaten, die ohne unmittelbare Lebensgefahr für den Retter ausgeführt worden sind, wird eine öffentliche Anerkennungsurkunde des Regierungspräsidenten verliehen

 

Drei Pflegemedaillen mit einer Dank- und Ehrenurkunde überreichte Regierungspräsident Axel Bartelt an:

Landkreis Regensburg

  • Frau Annemarie Ederer, Pfatter

Landkreis Tirschenreuth

  • Frau Maria Forster, Bad Neualbenreuth
  • Frau Agnes Ott, Bad Neualbenreuth

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Informationen zur Pflegemedaille:

Im Jahre 1993 hat das damalige „Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit“ die Pflegemedaillen mit Dankurkunde geschaffen. Mit dieser Auszeichnung werden Menschen geehrt, die sich besondere Verdienste in der Pflege behinderter und pflegebedürftiger Menschen erworben haben.

 

Pressemitteilung Regierung der Oberpfalz