Oberpfälzer Regierungspräsidentin Brunner kehrt zurück nach München

An der Spitze der Regierung der Oberpfalz soll es Anfang 2014 zu einem Wechsel kommen. Das berichtet die in Weiden erscheinende Tageszeitung «Der neue Tag» (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Kabinettskreise. Demnach kehrt die seit 2008 amtierende Regierungspräsidentin Brigitta Brunner (51) nach München zurück, um im Innenministerium eine wichtige Abteilung zu übernehmen. Der neue Regierungspräsident solle aus der Staatskanzlei kommen.

Mit der Personalie befasse sich der Bezirkstag am Donnerstag in nichtöffentlicher Sitzung, berichtet das Blatt. Nach Artikel 36/1 der Bezirksordnung wird «der Regierungspräsident im Benehmen mit dem Bezirkstag von der Staatsregierung ernannt». Das Kabinett muss die formelle Entscheidung treffen.

Brunner stammt aus Oberviechtach (Landkreis Schwandorf). Sie durchlief in ihrer Karriere das Innenministerium und die Staatskanzlei, anschließend war sie Vizepräsidentin des statistischen Landesamtes. 2008 wurde die Landeswahlleiterin Bayerns erste Regierungspräsidentin.

Nachtrag (12:55): Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung gebilligt, dass dem derzeitigen Leiter des Protokolls in der Staatskanzlei, Ministerialdirigent Axel Bartelt, mit Wirkung vom 1. Februar 2014 die Funktion des Regierungspräsidenten der Oberpfalz übertragen werden soll. Die bisherige Regierungspräsidentin der Oberpfalz, Brigitta Brunner, wird zum selben Zeitpunkt ins Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr wechseln und dort die Leitung der Abteilung „Verfassungsschutz, Cybersicherheit“ übernehmen.

 

dpa / pm