Nittendorf: Mann randaliert und droht aus Fenster zu springen

Ein 32 Jahre alter Mann hat die Einsatzkräfte in Nittendorf in Atem gehalten. Schon in den letzten Monaten war er wegen Gewalttaten aufgefallen, jetzt schlug er die Wohnungstüre einer Bekannten ein, randalierte und drohte dann auch noch damit, sich aus dem Fenster zu stürzen.

 

Die ausführliche Meldung der Polizei:

Am Dienstag, 01.12., gegen 17.30 Uhr, kam es in der Brunnleite in Nittendorf zu einem Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Ein 32jähriger Mann war gewaltsam in die im 3. Stock gelegene Wohnung einer Bekannten eingedrungen. Dazu hatte er zwei Türen eingeschlagen und eingetreten. In der Wohnung randalierte der Osteuropäer und zerschlug Teile des Inventars. In den Räumen hielten sich zu dieser Zeit die Wohnungsmieterin, ihre zwei kleinen Kinder und eine weitere Frau auf. Letztere setzte gegen den Mann Pfefferspray ein, weil er die Wohnungseigentümerin tätlich angriff.

 

Wenige Minuten nach dem Notruf war die Polizei vor Ort. Der Randalierer saß bzw. stand mittlerweile am Fenster und drohte, sollte sich ihm die Polizei nähern, in die Tiefe zu springen. Durch minutenlanges gutes Zureden konnte der Mann bewegt werden, in die Wohnung zurück zu kommen. Durch einen schnellen Zugriff mehrerer Beamter konnte der Mann zu Boden gebracht werden. Er wollte sich aber immer wieder mit großem Kraftaufwand aus den Festhaltegriffen der Beamten befreien und wieder in Richtung Fenster drängen. Mittlerweile hatten Feuerwehrkräfte ein Sprungtuch aufgespannt. Letztendlich konnte der Mann gefesselt werden. Die Bilanz des Einsatzes lautet: Vier leicht Verletzte, die Wohnungsmieterin, zwei Polizeibeamte und der Täter selbst, sowie eine teilweise demolierte Wohnung.

Nach einer Blutentnahme wurde der polizeibekannte Mann in die geschlossene Abteilung eines Regensburger Krankenhauses eingewiesen.

 

Der wohnsitzlose Mann ist in den letzten Monaten wiederholt durch Gewalttaten aufgefallen, auch in Nittendorf. Zuletzt wollte er am 19.11. offenbar schon einmal in die Wohnung seiner Bekannten eindringen. Er schlug in einer zur Zeit nicht vermieteten Wohnung die Türe ein und richtete auch dort erheblichen Sachschaden an. Der auch damals schon aggressive Mann musste gefesselt in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Verletzt wurde bei diesem Vorfall niemand.

PM/MF