Niederbayern: Erhöhte Waldbrandgefahr

Die Regierung von Niederbayern ordnet im Bayerischen Wald vorsorglich eine Luftbeobachtung in der Zeit vom 25. bis 27. August 2017 an.

Aufgrund der wieder ansteigenden Temperaturen verbunden mit dem durch das Unwetter vom 18./19. August 2017 verursachten hohen Schadholzaufkommen besteht im Bayerischen Wald ein erhöhtes Waldbrandrisiko.

Die Regierung von Niederbayern ordnet deswegen im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten des Bayerischen Forstverwaltung für Freitag 25. bis Sonntag 27. August 2017 zur vorbeugenden Waldbrandbekämpfung die Luftbeobachtung auf der sogenannten Bayerwaldroute an.

Überflogen werden vor allem die Landkreise Regen und Freyung und das niederbayerische Donautal. Die Luftbeobachtung findet täglich nachmittags statt, denn das ist die höchste Gefährdungszeit. Über den Katastrophenschutzfond werden diese Beobachtungsflüge finanziert. Die Luftrettungsstaffel Bayern stellt einen ehrenamtlichen Piloten. Die Luftbeobachter kommen aus den Reihen der Katastrophenschutz- und Forstbehörden.

 

Die Regierung appelliert dringend, betroffene Waldgebiete keinesfalls zu betreten. Da auch jetzt noch Bäume umfallen oder Äste von Bäumen herabstürzen können, besteht hier absolute Lebensgefahr. Generell sollte man in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten lassen und keinesfalls mit offenem Feuer hantieren oder rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern.

 

 

pm/MB