Neues Radmobilitätskonzept für den Landkreis Regensburg

Das neue Radmobilitätskonzept des Landkreises Regensburg geht in die Schlussetappe. Geschäftsführer Paul Fremer und Projektleiter Thorsten Zobel vom beauftragten Planungsbüro stellten bei der zweiten Plenumssitzung den aktuellen Projektstand vor. Bis Ende März soll der Abschlussbericht an Landrätin Tanja Schweiger übergeben werden.

 

Etwa 70 Vertreter aus Politik, Behörden, Radverbänden und Verkehrsbetrieben waren der Einladung von Landrätin Tanja Schweiger gefolgt. Das Planungsbüro RV-K aus Frankfurt am Main, präsentierte seine Vorschläge für ein Radmobilitätskonzept in der Region. Ziel der Veranstaltung war es, die erarbeiteten Maßnahmenvorschläge zu bewerten. Projektbeauftragter Thorsten Zobel zeigte ein Radverkehr-Zielnetz mit 887 Kilometern Länge. Davon bedürften 207 Kilometer eines Ausbaus oder einer Optimierung. Auf einer Strecke von 128,5 Kilometern müsste neu gebaut werden. In dem Workshop wurde von den Teilnehmern die Maßnahmenpriorisierung des Planungsbüros diskutiert. Dabei gab es eigene Gruppen, aufgeteilt auf vier Teilräume des Landkreisgebietes. Die vorgebrachten Verbesserungsvorschläge werden für die Finalfassung des Zielnetzes überprüft. Für anfang März ist eine finale Besprechung angesetzt, bevor der Abschlussbericht Ende März an Landrätin Tanja Schweiger übergeben werden kann.

Mit dem Radmobilitätskonzept setzt der Landkreis Regensburg deshalb neue Maßstäbe, weil das neu entstehende ‚Zielnetz Radverkehr‘ erstmals alle Straßenbaulastträger mit einschließt und somit ein Gesamtkonzept aus einem Guss entsteht. Denn für die Bürgerinnen und Bürger ist nicht wichtig, welches Amt für welchen Teilabschnitt zuständig ist, sondern ob es eine sichere und qualitativ gute Radwegeverbindung git, wenn sie von A nach B fahren wollen. Das wird mit diesem Konzept erreicht. – Landrätin Tanja Schweiger