Nach Sekundenschlaf: 46-jähriger Nittenauer stirbt noch am Unfallort

Jede Hilfe zu spät ist am späten Donnerstagnachmittag für einen 46-jährigen Familienvater aus Nittenau gekommen. Der BMW-Mitarbeiter war mit seinem Honda Cabrio auf der B 16 von Regensburg her kommend in Richtung Roding unterwegs, als er kurz vor der Ausfahrt Nittenau Süd für wenige Sekunden am Steuer eingeschlafen war und folglich nach rechts von der Fahrbahn abkam. Schlagartig habe dann der Mann sein Fahrzeug nach links gerissen und sei auf die Gegenfahrbahn gekommen. Das haben Unfallzeugen gegenüber der Polizei ausgesagt.

Auto wird nach Zusammenstoß 24 Meter weit durch den Straßengraben geschleudert

Auf der Gegefahrbahn ist ein 43-jähriger LKW-Fahrer mit seinem Gespann gefahren. Der Mann konnte einen Zusammenprall nicht mehr verhindern. Dieser muss so heftig gewesen sein, dass das Auto des Unfallverursachers 24 Meter weit durch den Straßengraben geschleudert wurde. Der Familienvater ist beim Zusammenprall aus dem Auto geflogen und war sofort tot. Laut Polizei hatte das Cabrio (Baujahr 1985) noch einen Zwei-Punkt-Gurt. Der LKW-Fahrer erlitt einen Schock.

Während des Berufsverkehrs: B 16 für drei Stunden gesperrt

Die Bundesstraße musste für drei Stunden komplett gesperrt werden. Die Feuerwehren aus Nittenau und Hauzendorf waren zur Verkehrsregelung und Reinigung des Unfallortes im Einsatz. Mitglieder des Kriseninterventionsteam haben die Angehörigen des Toten am Unfallort betreut. Das Auto wurde von der Staatsanwaltschaft sicher gestellt.

MK/ Fotos: Martin Kellermeier