Nach Lockerungen: Bayerns Fußballverband fordert praxisnahe Antworten

Nach den jüngsten vorsichtigen Lockerungen für den Freizeitsport hat der Bayerische Fußball-Verband (BFV) bei der Bayerischen Staatsregierung weitere Klärung angemahnt. «Wie definiert sich die sogenannte stabile Inzidenz? Sind Trainer und Betreuer in der Gruppengröße berücksichtigt? Braucht es Hygienekonzepte? Dürfen Umkleiden geöffnet werden?», führte BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher am Mittwoch einige Fragen an. «Hier braucht es seitens der Bayerischen Staatsregierung dringend praxisnahe Antworten, denn aktuell stehen unsere Vereine und die Menschen im Regen.»

Der BFV habe diese und weitere Fragen mit der Bitte um rasche Antworten an das zuständige Innenministerium geschickt. Die Vereine würden «dringend Klarheit brauchen. Der Frust wächst mit jedem Tag», sagte Faltenbacher.

Seit Montag können in Bayern unter bestimmten Voraussetzungen wieder Freizeitsportler und Kinder zusammen Fußball spielen. Maßgeblich ist dabei stets die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Corona-Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

dpa

 

Amateur-Fußball in Ostbayern

Als die Staatsregierung vergangene Woche die aktuellen Öffnungsschritte bekannt gegeben hat, war der Oberpfälzer Fußball-Chef Thomas Graml im TVA Studio. Er hat im Gespräch mit Christian Sauerer auf die Neuerungen reagiert.

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