Nach Geiseldrama in Ingolstadt – Regensburger Rathaus soll „offen“ bleiben

Die Geiselnahme im Rathaus von Ingolstadt hat gestern Polizei und Bevölkerung den ganzen Tag in Atem gehalten. Erst am Abend ist sie weitgehend glimpflich zu Ende gegangen. Nach dem Vorfall wird jetzt über mehr Sicherheitsmaßnahmen in Bayerischen Rathäusern diskutiert. Sowohl Innenminister Herrmann, als auch die Polizei-Gewerkschaft haben sich bereits dagegen ausgesprochen.

Und das ist auch der Tenor im Regensburger Rathaus. Auch hier gebe es immer wieder mal Drohbriefe und Ähnliches. Auch die Polizei werde dann eingeschaltet, diese Fälle kämen aber nicht all zu oft vor. Altes und neues Rathaus seien vielmehr als Serviceunternehmen zu verstehen. So der städtische Rechts- und Umweltreferent Wolfgang Schörnig heute auf einer Pressekonferenz. Es werde darauf geachtet, dass Mitarbeiter nie alleine im Dienst sein müssen. Man lege aber weiterhin großen Wert auf eine Politik des „offenen Rathauses“.

 

20.08.2013 / MaG