Michlstift wird Kinderschutzhaus

Ein Thema hat in den vergangenen Wochen in der Regensburger Stadtgesellschaft für einiges an Aufruhr gesorgt. Die Rede ist von der Schließung des Seniorenheims im Michelstift am westlichen Rand der Regensburger Altstadt. Eine Onlinepetition, die das Michlstift als Seniorenresidenz erhalten will, hat bisher knapp unter 1.300 Unterstützer. Die Stadt hält jedoch an ihren Plänen fest, die Senioren auf andere Heime zu verteilen. Der Brandschutz in dem Gebäude sei für eine Seniorenunterkunft nicht geeignet und die Sicherheit der alten Menschen sei dort gefährdet, heißt es von der Stadt Regensburg.

Heute stellte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs die neuen Pläne für das Gebäude vor, die er dem Stadtrat zur Abstimmung vorlegen möchte. Au dem Michlstift soll jetzt ein Kinderschutzhaus werden, in dem unter anderem Kinder und Jugendliche unterkommen sollen, bevor sie Pflegefamilien gefunden haben. Auch eine Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes und die Jugendschutzstelle der Stadt sollen dort unterkommen. Zusammen mit den anderen Kindern und Jugendlichen sollen auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die die Stadt aufnimmt, hier unterkommen.

 

SC