Viele Besucher im Nationalpark und weitere Corona-Nachrichten aus Ostbayern

Derzeit sind außergewöhnlich viele Besucher im Nationalpark Bayerischer Wald unterwegs. Das sorgt laut Nationalpark-Verwaltung nicht nur für Probleme bei der Parkplatzsuche. Auch die Corona-Abstandsregeln würden dadurch nur schwer einzuhalten sein. Im Nationalpark seien deshalb ab sofort verstärkt ehrenamtliche Wanderführer unterwegs, die Besucher an neuralgischen Punkten zum Beispiel über freie Parkplätze informieren können.

Die Park-Ranger sollen sich so besser um ihre eigentlichen Pflichten im Naturschutzgebiet kümmern können.
Die Hilfsorganisation Space-Eye hat ihre Aktion Masken für Samos erfolgreich abgeschlossen. Laut Space-Eye sei am 10. Juni der letzte Transport nach Griechenland gestartet, um dort Hilfsgüter in den Flüchtlingscamps zu verteilen. Insgesamt haben die Helfer über 36.000 Gesichtsmasken genäht oder gespendet und weitere Güter, wie Seife oder Textilien verschickt. Dazu sind auch an deutsche soziale Initiativen rund 40.000 Masken verteilt worden.

Laut einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur sind in Bayern dutzende Kinder in der Corona-Krise zu ihrem eigenen Schutz in Kindertagesstätten betreut worden. In der Stadt Regensburg schätzt das Jugendamt, dass rund 25 Kinder zur Sicherstellung des Kindeswohls in einer solchen Einrichtung waren. Es habe auch Fälle gegeben, in denen sich die Eltern selbst aufgrund von Überforderungssituationen bei der Stadt gemeldet haben.