Verurteilter Mörder will Geld vom Freistaat

Ein verurteilter Mörder will vom Freistaat Bayern rund 45.000 Euro Schadenersatz für seine nachträgliche Sicherungsverwahrung. In Regensburg wird der Fall derzeit erneut vor Gericht behandelt.

Am Montag bescheinigte ein Gutachter dem Mann „Sexuellen Sadismus mit überdauerndem Charakter“. Es ist bereits das zweite Gutachten. Das Erste hatte die Kammer als nicht tragfähig erachtet. Mitte Juli soll ein Urteil fallen. Im Alter von 19 Jahren hatte der Mann 1997 in Kelheim eine Joggerin erwürgt und sich anschließend an der Leiche vergangen.