Söder will Behörden verlagern

Ein „bewusstes Signal für den ländlichen Raum“ soll die geplante Behördenverlagerung sein, die Finanzminister Markus Söder heute der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Er wolle damit die Struktur auf dem Land stärken. Insgesamt 3.155 Stellen, darunter über 2.000 Beamte und 900 Studierende sollen dabei verlagert werden. Zwangsversetzungen soll es aber keine Geben. In Ostbayern werden vor allem in Regensburg Stellen gestrichen werden, die dann in den ländlichen Raum umziehen sollen.

Die Landtagsopposition kritisiert das Vorhaben. Die mehr als elf Millionen, die man in den letzten Jahren für Behördenumverlagerungen ausgegeben habe, hätte man besser einsehen können, so Grünen-Haushaltspolitikerin Claudia Stamm.

 

SC

 

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