Seehofer am Berchinger Rossmarkt

06.02.2013 – Rund 120 geschmückte Pferde, 20 000 Besucher und der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer als größtes Zugpferd. Jedes Jahr am ersten Mittwoch nach Maria Lichtmess blickt die Oberpfalz nach Berching zum Rossmarkt. Dieser geht auf eine jahrhundertealte Tradition zurück, die von Pferdebesitzern früher verlangte, ihre Tiere zu Untersuchungen vorzuführen. Mittlerweile ist der Berchinger Rossmarkt das größte eintägige Wintervolksfest Bayerns. Jedes Jahr kommen Pferdebesitzer aus ganz Bayern zum Berchinger Rossmarkt, um ihre prächtig geschmückten Pferde zu präsentieren. Pro Tier erhalten die Pferdebesitzer je nach Rasse eine gestaffelte Auftriebsprämie zwischen 20 und 55 Euro.

Überregional bekannt ist der Rossmarkt vor allem wegen der politischen Kundgebungen. Und so drängten sich ab halb elf die Massen vor der Bühne. Alle warteten sie auf den Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. In Zeiten des Wahlkampfes hat er es sich nicht nehmen lassen, persönlich nach Berching zu kommen. Großes Thema in Seehofers Rede war der Länderfinanzausgleich, gegen den Bayern klagt. Außerdem stellte der Ministerpräsident klar, dass die Studiengebühren bald abgeschafft werden sollen.

Insgesamt war es ein ruhiger Tag, den Seehofer in der Oberpfalz erlebte. Einzig die Milchbauern würden sich mehr Unterstützung von der bayerischen Staatsregierung wünschen.

CS