Schifffahrt von Corona-Krise betroffen, BMW will wieder produzieren

In der Corona-Krise herrscht auf Bayerns Flüssen weniger Betrieb. Laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung sei die Anzahl der Güterschiffe auf dem Main-Donau-Kanal im Vergleich zum Vorjahr um etwa 25 Prozent zurückgegangen.

Tagesausflugsschiffe und Sportboote dürfen derzeit nicht fahren, die Betriebszeiten an den Schleusen sind verkürzt worden. Touristen aus den USA, Australien und Asien, die gerne mit Flusskreuzfahrtschiffen fahren, können derzeit gar nicht anreisen.

Auf dem Donauabschnitt zwischen Straubing und Vilshofen bereitet aber auch das derzeit trockene Wetter der Schifffahrt Sorgen.

Ab 11. Mai will BMW in Deutschland wieder Autos bauen. In Regensburg soll es frühestens ab 18. Mai weitergehen. Das hängt allerdings auch von der Entwicklung auf dem Markt und der Kundennachfrage ab. Laut BMW gebe es ansatzweise erste positive Anzeichen, vor allem aus China und Korea. In München, Dingolfing, Regensburg und Leipzig sind fast 20.000 BMW-Mitarbeiter in Kurzarbeit. BMW hatte Mitte März die Produktion heruntergefahren.