Regensburg: Ermittlungen gegen OB Joachim Wolbergs

Gegen den Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs wird wegen des Verdachts der Vorteilsannahme ermittelt. Er soll für seinen SPD-Ortsverein von drei Immobilienunternehmen Spenden in Höhe von über 500 000 Euro angenommen haben. Es besteht der Verdacht, dass diese Spenden dazu dienen sollten, den Bauunternehmen Vorteile bei städtischen Aufträgen zu verschaffen. 69 Kripo-Beamte und sieben Staatsanwälte haben in diesem Zusammenhang heute Dienst- und Geschäftsräume in Regensburg durchsucht, unter anderem bei der Stadtverwaltung.