Regensburg: Anklage nach Messerattacke

Nach der Messerattacke auf dem Regensburger Kassiansplatz Ende März hat die Regensburger Staatsanwaltschaft jetzt einen jungen Mann angeklagt. Trotz der Anklage wegen versuchten Mordes geht man derzeit davon aus, dass der Mann schuldunfähig ist. Endgültig wird das erst ein Urteil klären.

Er soll am 29. März einen Mann mit einem Messer niedergestochen und schwer verletzt haben. Der mutmaßliche Täter ist Syrer und lebt seit 2013 als Asylbewerber in Deutschland. Bereits im August hat die Staatsanwaltschaft ein sogenanntes Sicherungsverfahren beantragt- es geht um die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Eine Frau, die dem damals niedergestochenen Mann geholfen hat wurde diese Woche von Innenminister Joachim Herrmann mit der sogenannten Courage-Medaille ausgezeichnet. Ramona Fenk hat damals versucht, mit einem Pullover die Blutung zu stillen.