Reaktionen der Kelheimer Landtagskandidaten

Der gestrige Wahlabend ist also aus heutiger Sicht einer der ganz klaren Verhältnisse. So auch in Kelheim, da gibt es wenig Interpretationsspielräume.

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Mit satten 53,4 Prozent holt Martin Neumeyer ganz souverän das Direktmandat.
Johanna Werner-Muggendorfer fährt mit 18 Prozent der Stimmen wahrlich kein berauschendes Ergebnis für die SPD ein, wird aber sehr wahrscheinlich über die Liste ihr Mandat verteidigen.
Harald Hillebrand von den Freien Wählern kommt auf 8,7 Prozent, Richard Zieglmeier von den Grünen landet bei 5,3 Prozent.
Die größte Enttäuschung erlebte sicher der Chef der Niederbayern-FDP, Andreas Fischer mit nur 3 Prozent der Stimmen. Eine schallende Ohrfeige, das ist weniger als der Kandidat der ödp oder der Bayernpartei an Erststimmen bekommen hat.

Bei der CSU in Kelheim war dagegen schon früh Feierstimmung angesagt. Sie sehen es, da gab es viele zufriedene Gesichter. Insbesondere Direktmandat-Gewinner Martin Neumeyer konnte früh entspannt sein.
Anders die Stimmung bei der SPD um Johanna Werner-Muggendorfer. Ein wenig Katerstimmung herrschte da schon.