Prozessauftakt vorgetäuschte Vergewaltigung

In Regensburg muss sich heute eine junge Frau vor Gericht verantworten: Ihr wird vorgeworfen, im Juli 2014 eine Vergewaltigung vorgetäuscht zu haben. Vor zwei Jahren gab die damals 22-Jährige an, dass sie im Bereich der Isarstraße von vermummten Männern in ein Auto gezerrt und dort vergewaltigt wurde. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr jetzt nicht nur vor, die Tat erfunden zu haben: Die Frau soll auch eine Hilfsorganisation um 400 Euro betrogen haben.

Vor Gericht wurde heute zunächst ein Befangenheitsantrag abgelehnt. Auch die Presse wird vorerst nicht vom Prozess ausgeschlossen. Die Angeklagte hat bisher noch nicht ausgesagt. Offenbar will sie sich nur äußern, wenn die Öffentlichkeit ausgeschlossen ist.