Prozess zu kuriosem Wahlbetrug

Vor dem Amtsgericht Regensburg muss sich seit heute der Ortsvorsitzende der Bayernpartei in Pfatter verantworten. Zu Last gelegt werden ihm Urkunden- und Wahlfälschung. Bei der Kreistagswahl hatte er 10 junge Männer ohne deren Wissen zu Kandidaten der rechtslastigen Republikaner gemacht. Der Angeklagte hatte sie Vordrucke unterschreiben lassen und ihnen fälschlicherweise erklärt, dass sie damit die Bayernpartei unterstützen würden. Nachträglich hatte er dann die Republikaner als Partei eingetragen. Die Hauptverhandlung ist heute unterbrochen worden. Ein konkreter Fortsetzungstermin wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben.