Plädoyers im Fall Mollath gehalten

Am Freitag Abend wurden vor dem Regensburger Landgericht die Plädoyers im Fall Mollath gehalten. In seinem vierstündigen Plädoyer sagte Oberstaatsanwalt Wolfhard Meindl, Mollath sei wegen gefährlicher Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Sachbeschädigung schuldig zu sprechen, forderte dennoch seinen Freispruch. Mollath sei ein prügelnder Ehemann und Reifenstecher – gemeingefährlich war der Nürnberger aber zu keinem Zeitpunkt, so der Staatsanwalt. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch für Mollath. Das Urteil soll am kommenden Donnerstag fallen.