Ostbayern in 100 Sekunden vom 27. März

Der Präsident der Handwerkskammer Niederbayern Oberpfalz, Georg Haber war gestern im Regensburger Presseclub zu Gast. Auf der Veranstaltung war auch das Thema Integration im Mittelpunkt. Momentan werden rund 670 Praktikumsplätze für junge Flüchtlinge angeboten- Haber will dass diese jungen Menschen auch eine Ausbildung antreten können. Daher fordert das Handwerk von der Politik ein Bleiberecht für die Dauer der Ausbildung und darüber hinaus. Das Handwerk befände sich in einer Schieflage, die man nur ausgleichen könne, wenn man auch Gymnasiasten und Realschüler für einen solchen Beruf begeistern könnte. Wenn man nicht mehr junge Leute für berufliche Bildung gewinnen könnte, würde das zu einer Wachstumsbremse werden, so Haber.

Der ehemalige Regensburger Oberbürgermeister Hans Schaidinger will seinen Posten im Aufsichtsrat des Bayernwerks nicht räumen. Nach Informationen des Regensburger Wochenblatts hätten Verteter des Bayernwerks den aktuellen OB Joachim Wolbergs darauf angesprochen, warum nicht er, sondern sein Vorgänger im Aufsichtsrat der Firma säße. Wolbergs habe Schaidinger daraufhin aufgefordert, den Aufsichtsrat zu verlassen, dieser habe sich aber geweigert. Juristisch ist gegen die Weigerung Schaidingers wohl nichts zu machen. Der ehemalige Oberbürgermeister hatte sich im Jahr 2001 eine Nebentätigkeitsgenehmigung des Stadtrates geben lassen. Diese Zustimmung hatte der Stadtrat aber nur unter einer Bedingung erteilt: Der Posten im Aufsichtsrat müsse an die Tätigkeit des Oberbürgermeisters gekoppelt sein. Für seine Tätigkeit im Aufsichtsrat hat Schaidinger bisher rund 200.000 Euro verdient.

Die Gewinner des Landeswettbewerbs Jugend forscht stehen fest: Heute wurden die Sieger aus sieben Fachgebieten bei einer Veranstaltung der Bayernwerk AG in Regensburg geehrt. 89 Junge Forscher hatten beim 50. Jubiläum des Wettbewerbs alle Hände voll zu tun. In der Kategorie „Technik“ setzte sich die Arbeit von Paul Kutzer aus Regensburg durch. Er hatte sich mit „Automatischem Erkennen, Verarbeiten und Lösen von Sudokus“ beschäftigt. Er und die anderen Gewinner aus Kategorien wie Biologie, Arbeitswelt und Geo- und Raumwissenschaften wurden von einer Fachjury ausgewählt.