Ostbayern in 100 Sekunden vom 27.04.2017

Die Regensburger Rettungsorganisation Sea-Eye wehrt sich gegen schwere Vorwürfe aus Italien. Ein italienischer Staatsanwalt hat Medienberichten zufolge gesagt, es gäbe „einige Beweise, dass es zwischen einigen Hilfsorganisationen und Menschenhändlern in Libyen enge Kontakte gibt.“ Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen nimmt der Staatsanwalt dabei aus- er erwähnt jedoch explizit die deutschen Rettungsorganisationen. Sea Eye weist die Vorwürfe entschieden zurück. Man unterhalte keinen Kontakt- weder direkt noch indirekt- zu Schleusern oder Schleuserorganisationen. Laut einer Pressemitteilung hält man es zudem für merkwürdig, dass die Unterstellungen ausschließlich in der italienischen Presse zu finden seien. Nach den Informationen von Sea Eye gäbe es bisher keine Anzeige gegen eine der verdächtigten Organisationen.

 

Regensburg soll Mitglied bei Transparency International werden. Das hat der Stadtrat gestern nach langer Diskussion einstimmig beschlossen. Die bunte Koalition hatte beantragt, die Diskussion über einen Transparency-Beitrittsantrag im ältesten Rat zu führen. Die Opposition konnte sich aber durchsetzen: Regensburg möchte der Nichtregierungsorganisation gegen Korruption beitreten. Wann und wie das geschieht, steht noch nicht fest. Zudem hat der Stadtrat beschlossen, dass die Vergabe von Grundstücken seit 2008 von externen Gremien geprüft werden sollen.

 

Früher verpönt, heute gewaltig auf dem Vormarsch. Der Dialekt an den Schulen fördert mittlerweile die Gemeinschaft und ist Bestandteil gelungener Integration. Seit 2014 können alle Schulen in Niederbayern, der Oberpfalz und Oberbayern mit einem bayerischen Lesebuch arbeiten. Staatssekretär Bernd Sibler hat gestern Vormittag Ergebnisse zur Wirksamkeit der Lektüre präsentiert. Demnach wird das Buch mit dem Namen „Freude an der Mundart“ effektiv im Unterricht eingesetzt. Wie die Hallertauer Mittelschule Mainburg den Dialekt ihrer Schüler fördert sehen Sie heute Abend im TVA Journal